People don’t trust social media.

Einer Studie von NBC News und The Wall Street Journal zufolge vertrauen 60 % der Amerikanerinnen und Amerikaner Facebook nicht. “Amerikaner geben den sozialen Medien einen klaren Daumen nach unten.” lautete die Headline, die vor allem Social Media Marketing Manager stutzig machen sollte.

Doch damit nicht genug. Was die Studie noch offenlegt: 55 % der amerikanischen NutzerInnen sind der Meinung, dass Soziale Netzwerke dazu beitragen, Lügen zu verbreiten und 57 % stimmen der Aussage zu, dass Soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter das Land mehr spalten als zusammenbringen.

Am erschütternsden war jedoch das Ergebnis, dass 82 % Social Media als Zeitverschwendung betrachten und keinen Nutzen stiftet.

Fazit: Das Vertrauen in Social Media ist drastisch gesunken und die vorherrschenden Dynamiken und Mechaniken der Plattformen werden eher kritisch betrachtet. Gleichzeitig gaben 69 % in der Studie an, dass sie mindestens einmal am Tag Social Media nutzen. Ein bisschen ambivalent sind die Nutzerinnen und Nutzer also schon. Auf der einen Seite verteufeln sie Social Media, auf der anderen Seite sind sie süchtig danach.

Woran liegt es, dass die NutzerInnen Social Media immer weniger zu schätzen wissen? Und wie können Social Media Marketing Manager damit umgehen? Alle Social Media Kanäle abstellen? Das kann natürlich nicht die Lösung des Problems sein, wohl aber die Art und Weise wie Marken in Social Media kommunizieren und welche Ziele sie sich setzen.

Der Grund, weshalb viele (und sicher nicht nur AmerikanerInnen, sondern auch EuropäerInnen) Social Media mittlerweile so kritisch sehen, liegt daran, dass Soziale Netzwerke immer als One-to-Many-Kommunikationskanal verstanden werden, und nicht als Many-to-Many. Die Marke spricht, der Konsument hört zu. Nicht so in Social Media.

Wer Social Media als One-to-Many-Kanal versteht, der ignoriert einen entscheidenden Aspekt für den Erfolg mit Social Media Marketing: Beziehungsaufbau. Vor ein paar Jahren noch lautete das vordergründige Ziel in Social Media immer FANS und FOLLOWER, heute steht da ein fettes LEADS und SALES davor. Was dazwischen jedoch fehlt, ist der COMMUNITY AUFBAU. Wer keine Community in Social Media aufbaut, wird jedoch keinen Erfolg haben.

Wie lässt sich eine Community aufbauen? Zunächst einmal mit einer klaren Positionierung bzw. einem Nischen-Angebot. Was die Positionierung ausmacht ist nicht nur die eigene Vision bzw. das Bild von der Marke, welches man in Social Media kreieren will, sondern die Nische bildet sich aus 3 ganz wesentlichen Bestandteilen:

  • Dein Warum: Warum tust Du, was Du tust?
  • Dein USP: Worin bist Du richtig gut? Dein Expertenwissen, Deine Fachkompetenz, Dein Alleinstellungsmerkmal
  • Die Pain Points Deiner Kunden.
Social Media Positionierung und Community Aufbau Framework

Die Probleme Deiner Kunden in Bezug auf Dein Angebot/Dienstleistung sind der eigentliche Schatz für Deine Positionierung und später auch für Deine Content-Strategie.

Befasse Dich also intensiv mit den Problemen und Herausforderungen Deiner Zielgruppe. Nur so kannst Du auch taktisch Storytelling in Deinen Inhalten einsetzen.

Wie das funktioniert, erkläre ich Dir gern bei einer Social Media Beratung. Lass mich wissen, wenn Du daran Interesse hast.

Melde Dich bei mir für ein Erstgespräch.

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